Picanha mit Chimichurri nach Churrasco-Art

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Nachdem ich auf dem YouTube-Channel von Jörn Rochow von „BBQ aus Rheinhessen“ das Rezept und die Zubereitung gesehen habe, dachte ich mir: das ist so geil, dass musst du auch unbedingt mal machen.

Kurz recherchiert, hatte ich alle Infos zusammen:
– Picanha ist in Deutschland als Tafelspitz bekannt
– Churrasco ist die zumeist brasilianische Art des „Fleisch-über-dem-Feuer-Zubereitens“.

Bei meiner Lieblingsfleischerei Leggedör in Weener habe ich kurzerhand direkt einen Tafelspitz vorbestellt. Markus Leggedör kündigte mir an, dass er bereits eine Färse just rein bekommen habe. Da mein Fleisch noch reifen sollte, verabredeten wir uns für in 3 Wochen.

Per Whatsapp kam dann endlich der langersehnte Text: „Du kannst dein Fleisch abholen.“ Tja, was soll ich sagen: mega! Wie immer! 🙂

Knapp 2,4 Kilo feinstes Fleisch; schön mit Fettdeckel, wie ich es wünschte

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Doch dem Fleisch widme ich mich später. Erstmal kümmere ich mich um den Chimichurri-Dip.

Ich brauche gemäß Jörns Rezept:

– 2-3 EL Chimichurri
– lauwarmes Wasser
– 2 EL Essig
– 6 EL Olivenöl

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In die Schale wird zunächst das Gewürz gegeben und so viel warmes Wasser aufgegossen, dass das Chimichurri nass ist, aber nicht schwimmt. Dann bitte eben 10 Minuten ziehen/quellen lassen, dass sich die Aromen freisetzen.
Dann Essig und Öl dazu geben, verrühren und beiseite stellen.

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Nun nehme ich mir das Fleisch wieder vor und befreie die Unterseite vom Fett

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Als nächstes schneide ich das Fleisch in 6-7 cm dicke Stücke

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Ist das nicht eine wirklich beeindruckende Qualität?
Habt ihr´s schon gewusst: das Fleisch der Fleischerei Leggedör kommt alles hier aus der Region. 🙂

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Die Fleischstücke werden nun zu einem Halbkreis gestaucht, so dass der Fettdeckel außen ist. Schwer zu beschreiben, aber das nächste Bild verdeutlicht das etwas besser. Das ist auch der Moment, in dem der Spieß zum Einsatz kommt. Hier seht ihr nun die Krümmung der Fleischstücke.

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Gewürzt wird nur mit grobem Meersalz. Mehr brauchts nicht. Für später haben wir ja auch noch unseren Chimichurri-Dip, der weiteren Geschmack bringt.

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Während das Fleisch noch etwas ruht, bereite ich nun meinen Grillplatz vor:
Da ich viel Hitze brauche, greife ich tatsächlich mal auf Holzkohle zurück. Einen 3 Kilo-Sack habe ich auf zwei Anzündkamine verteilt.

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Was ich noch so brauche, liegt auch schon parat

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Nun nehmen die Kohlekörbe versetzt im Grill platz, so dass die Hitze nicht direkt auf das Fleisch trifft. Der Versatz sorgt für eine entsprechend verteilte Hitze über die gesamte Länge des Spießes.

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Nun kommt das Fleisch auf die Rotisserie

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Deckel drauf und 10-15 Minuten rotieren lassen

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Wenn die Zeit verstrichen ist, den Spieß mit dem Fleisch herausnehmen: Achtung, sehr heiß! Bitte natürlich einen entsprechenden Handschuh benutzen.
Dann das Fleisch mit einem scharfen Messer in dünnen Tranchen herunter schneiden. Bei der Salzkruste bitte aufpassen; ist natürlich SEHR salzig im Geschmack. Muss man mögen oder das Salz etwas abschaben.

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Wenn ihr euch eure Portion herunter geschnitten habt, dann den Spieß wieder auf den Grill und wieder 10 – 15 Minuten grillen lassen. Dann könnt ihr wieder schneiden….

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Als Beilage hat meine Frau ihren weltbesten Kartoffelsalat gemacht.  Das Fleisch einfach kurz in eine kleine Portion von dem Chimichurri-Dip tunken und es sich schmecken lassen.

Ich wünsche guten Appetit. Zum Schluss noch ein paar Tellerbilder.

Mein Fazit: Man kann das Fleisch wirklich pur genießen; daher ist es umso wichtiger, dass man tatsächlich hier etwas mehr auf die Qualität achtet. Darum möchte ich an dieser Stelle nochmals erwähnen, dass ich sehr froh bin, eine so hochwertige Fleischerei wie die von Markus Leggedör hier um die Ecke zu haben. Zudem ist Markus genauso ein Grill-Enthusiast wie ich und da muss ich zum Glück nix erklären wofür ich was brauche und wie man was zubereitet 😀

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