Impressionen vom Steak-Tasting bei der Fleischerei Leggedör

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Am letzten Mittwoch, den 12.08.2015 fand ab 19 Uhr das erste Steak-Tasting von, bei und mit Markus Leggedör von der Fleischerei Leggedör in Weener in Zusammenarbeit mit mir statt. Angemeldet hatten sich 15 Gäste; damit war die Veranstaltung innerhalb kürzester Zeit ausverkauft.

Leggedörs Steaktasting

 

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Um 18 Uhr begannen die Vorbereitungen, so dass wir dann nach pünktlichem Eintreffen aller Gäste um 19 Uhr starten konnten. Eins vorweg: die Gäste waren wirklich gut drauf; es wurde viel gelacht und das eine oder andere bekannte Gesicht vom „Leggedör´s Steak & BBQ-Festival“ war auch wieder dabei 🙂
(Anm. d. Verf.: schön euch wiedergesehen zu haben, Männer!)

Die Veranstaltung fand in dem durch die Weihnachtsverkäufe bekannte Ladenlokalität gegenüber der Fleischerei statt. Hier mit Blick auf die Fleischerei:

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Drinnen wurden schon mal die Getränke präsentiert, die ihren wesentlichen Teil zur wirklich gemütlichen Runde beigetragen haben 😉

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Letzter Feinschliff innen und die Dekoration im Fenster ist auch schon hergerichtet

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Mein heutiges Arbeitsgerät:
Napoleon LEX485RSIB mit Infrarot SIZZLE ZONE™ Seitenbrenner und Infrarot-Heckbrenner. Wat neet all gifft, wah!?

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Auf jeden Fall hab ich ihn schon mal auf Temperatur gebracht. Über 400 Grad Celsius sind für die drei Hauptbrenner ein Kinderspiel.

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Als gleich folgende Beilage des ersten Gerichtes sollte es Zucc.. Zuch.. Zuck..
Gemüse halt… dazu geben. Weiß der Henker wie man das Zeug grillt.. Markus sagte, ich solle gefälligst über meinen Schatten springen und mich nicht so anstellen. Okay..

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Sizzlezone läuft auch auf Vollgas. 800 – 1000 Grad sind auf niedrigster Rosthöhe realistisch. Wir haben die Höhe etwas größer gewählt und lagen so vielleicht bei 700 Grad.

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Geht ruckizucki. Etwas Rosmarinöl, Salz und Pfeffer. Mehr brauchts nicht.

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Aufgrund der zwischendurch für mich herrschenden Hektik am Grill, habe ich leider nicht alle Gänge fotografieren können. Es war schwierig, mehrere verschiedene Fleischsorten mit unterschiedlichen Garpunkten gleichzeitig fertig zu kriegen. Wie gesagt, Fotos blieben daher oft auf der Strecke. Die Gäste haben drinnen von der Hektik nichts mitbekommen; so sollte es ja auch schließlich für einen gemütlichen Abend sein. Markus referierte in der Zeit über die kommenden Highlights des Abends, berichtete von der Geschichte seines Betriebes und stellte schon mal den kommenden, ersten Gang vor.

Flanksteak 🙂

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Alle Steaks habe ich zuerst auf der Sizzle-Zone „angesizzled“ und dann im Hauptbrennraum des LEX-Grills bis zur gewünschten Kerntemperatur gar gezogen. Bei den Flanksteaks war dieses bei 54 Grad der Fall.

Geiles Muster 🙂

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Anschnitt. Perfekter Garpunkt.

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Markus würde sagen: Ist schon mal gar nicht schlecht.
Ich sage: das ist an Perfektion nicht zu überbieten. 😀

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Angerichtet wurde der erste Gang also mit Flanksteak, dann gab es dazu Schweinefilet vom Spanferkel, Zucchini und Salat.

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Nach dem der erste Hunger gestillt und der Durst gelöscht war, ging es auf die andere Straßenseite in die Fleischerei. Dort durften wir „Leggedör Backstage“ erleben. Markus führte uns durch seine heiligen Hallen und machte seinen Betrieb transparent. Unglaublich spannend, wie groß das da alles ist.

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Hier erklärt Markus gerade am Cutter, wie die Fleischerei ihre eigenen Würste herstellt

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In seiner Großküche haben wir uns verschiedene Steaksorten angeschaut, die es größtenteils bei unserer Veranstaltung zu probieren gab.

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Ziel des Abends war es nicht nur, die verschiedenen Steaks als solche zu präsentieren, sondern auch die verschiedenen Möglichkeiten der Steakzubereitung zu demonstrieren.
Markus hat im Wasserbad für den jetztigen Zeitpunkt T-Bone-Steaks und Rib-Eye-Steaks auf 54 Grad erwärmt („Sous-vide“), um sie vor den Gästen in einer Gusspfanne auf dem Herd scharf anzubraten.

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Während Markus zum Ende der Führung die Gäste ihre eigene Kräuterbutter hat herstellen lassen, bin ich schon mal mit einer Ladung Dry-Aged Roastbeef vom Schwein wieder nach draußen an den Grill und habe dort weitergemacht.

Die Gäste kamen bester Laune wieder zu mir rüber, nahmen kühle Getränke zu sich und bekamen das nächste Highlight serviert: Das eben erwähnte Roastbeef vom Schwein bei einer Kerntemperatur von 57 Grad Celsius

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Danach gab es ein butterzartes Kalbsfilet bei 55 Grad Kerntemperatur

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und auch ein Spidersteak durfte mit einer Kerntemperatur von 54 Grad nicht fehlen

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Es sei nochmals erwähnt, dass ich leider nicht von allen Gerichten Fotos gemacht habe. Aber an diesem Abend gab es allerhand zu probieren:

– Flanksteak (Rind) vom Grill
– Filet vom Spanferkel vom Grill
– Dry-aged T-Bone, sous-vide
– Dry-aged Rib-Eye, sous-vide
– Dry-aged Schweine-Roastbeef vom Grill
– Kalbsfilet vom Grill
– Spidersteak (Rind) vom Grill
– Kachelfleisch (Schwein) vom Grill
– neue grobe Mettwurst, deren Namen ich vergessen habe, die aber so lecker nach Urlaub schmeckt 😀
– von den Gästen selbst hergestellte Kräuterbutter
– Bier, Wein, Cola & Co, Schnäpse, etc…

Für dass die Veranstaltung von 19 – 22 Uhr gehen sollte und die letzten Gäste um 23:45 Uhr feinst zufrieden, satt und mit Tränen in den Augen vor Lachen von den ganzen Witzen ihren Heimweg angetreten haben, ist es im Grunde selbsterklärend, dass das wahrlich ein geiler Abend war. Ein Geschenk von Markus für jeden Gast gab es auch noch.

Ich freue mich sehr über die Zusammenarbeit mit Markus und zudem sehr froh, dass ich meinen Teil zu den gelungenen Veranstaltungen beitragen kann.
Es wird auch weiterhin einiges an gemeinsamen Events kommen.
Seid gespannt und vor allem: seid bei der Anmeldung schnell!

Bis zum nächsten Mal 🙂

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