Eis vom Grill

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Eis vom Grill anzukündigen sorgt eigentlich bei seinen Zuhörern für Erstaunen;
oftmals erntet man auch einen Vogelzeig. Aber umso größer werden die Neugierde und der Appetit, wenn es denn dann konkreter wird.

Zur Vorbereitung:

fertige Torteletts kaufen. Leider habe ich nur die Torteletts aus Mürbeteig bekommen; es gibt sie aber auch aus normalem Tortenbodenteig.

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Die Torteletts mit Obst (hier aus der Dose) nach Wahl
belegen. Es gilt: erlaubt ist, was schmeckt. Nur bitte gut abtropfen lassen, damit die Torteletts nicht zu sehr durchweichen.
Ich nahm Aprikosen, weil ich diese noch im Vorratsregal hatte.

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Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, aus etwa 6 Eiern Eischnee herzustellen.
Dieser sollte nicht allzu früh gemacht werden, da er sich sonst wieder zu sehr verflüssigt.

Nun mit einem Eiskugelportionierer oder einem Löffel
das Eis eurer Wahl (hier: Vanille) auf dem Obst platzieren.

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Den eben herstellten Eischnee in einen Spritzbeutel füllen oder mit einem Löffel auftragen. Und zwar so, dass alles was auf dem Tortelett liegt mit einer Haube aus Eischnee wirklich gut verschlossen ist. Wer keinen Spritzbeutel hat, füllt den Eischnee in einen Gefrierbeutel und schneidet mit einer Schere unten eine spitze Ecke ab; das funktioniert genauso prima.

Die Grillkohle im Grill so anordnen, dass der Pizzastein nicht allzu heiß von unten wird, sondern die Hitze an dem Pizzastein entlang aufsteigen und im Deckel reflektieren kann. Wir brauchen also Hitze von oben.

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Dadurch wird aus dem Eischnee Baiser und schirmt das Eis vor der Hitze im Grill ab. Leider habe ich bei der Haube aus Eischnee nicht alle Löchlein verschlossen, so dass etwas Eis aus der Baiser-Haube gelaufen ist. Wer hier sauber arbeitet, dem passiert das nicht.
Nach etwa 5 Minuten ist der Nachtisch fertig und kann serviert werden.

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